Wöchentliches Rapamycin ein Jahr lang: Sicher, aber wirkt es am viszeralen Fett?
Die PEARL‑Studie untersuchte, ob wöchentliches Rapamycin das viszerale Fett reduzieren und die Gesundheitsspanne verbessern kann. Nach 48 Wochen zeigte sich beim primären Endpunkt – dem viszeralen Fett – keine Veränderung, während die Sicherheit im Vergleich zu Placebo gleich war. Sekundäre Analysen deuten auf mögliche Vorteile wie mehr fettfreie Masse, Schmerzreduktion bei Frauen und besseres Wohlbefinden hin, basieren jedoch auf Untergruppen‑ und Selbstberichten. Das Präparat war eigenständig hergestellt, und bislang fehlt ein Nachweis, dass Rapamycin die menschliche Lebensspanne verlängert.
Vitamin D3 bewahrte 140 Basenpaare der Telomere in einer 4‑jährigen RCT
Eine große, randomisierte, placebokontrollierte Studie ergab, dass vier Jahre Vitamin‑D3 die Verkürzung der Telomere um etwa 140 Basenpaare verlangsamten. Die Daten stammen aus der VITAL‑Studie mit älteren US‑Erwachsenen, die täglich 2 000 IE einnahmen. Der Effekt war bescheiden und nur knapp signifikant (p = 0,039), wobei die Telomerlänge ein Surrogat‑Marker und kein Beweis für ein längeres Leben ist. Omega‑3‑Fettsäuren hingegen zeigten in dieser Studie keinerlei Wirkung auf die Telomere. Im Folgenden sehen Sie, welche Zahlen vorliegen, welche Grenzen bestehen und wie man das Ergebnis sinnvoll einordnet.