Alle reden über Quercetin – doch eine umfangreiche Auswertung einer US‑Umfrage hebt zwei weniger bekannte Flavonoide hervor, die mit besserem Schlaf assoziiert sind: Isorhamnetin und Luteolin. Menschen im obersten Drittel des Isorhamnetin‑Konsums hatten rund 25 % geringere Wahrscheinlichkeit für Schlafstörungen und schliefen länger. Bei Luteolin war der Effekt schwächer, etwa 15 % geringere Wahrscheinlichkeit. Die Ergebnisse stammen aus einer Querschnittsstudie mit 10 162 Erwachsenen, die auf Ernährungs‑Recall‑Daten von Lebensmitteln – nicht von Nahrungsergänzungsmitteln – beruht, sodass kein kausaler Zusammenhang nachgewiesen werden kann. Im Folgenden wird gezeigt, was die Zahlen tatsächlich bedeuten, welche Grenzen sie haben und welche sinnvolle Schlussfolgerung sich daraus ziehen lässt.
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