PB125: Die Kräuter‑Nrf2‑Mischung, die die Arterienfunktion während Bettruhe erhalten hat
Ein aus Rosmarin, Ashwagandha und Luteolin hergestellter botanischer Nrf2‑Aktivator namens PB125 wurde in einer kleinen, doppelblinden Humanstudie untersucht. Bei 24 älteren Teilnehmenden erhöhte eine Dosierung von 200 mg/Tag über zwei Wochen die brachiale FMD von 2,8 % auf 3,8 % und die popliteale FMD von 1,5 % auf 2,3 %. Während fünf Tagen Bettruhe bewahrte die Mischung die Gefäßfunktion und die Antioxidansspiegel gegenüber Placebo. Bei jüngeren Erwachsenen trat kein anfänglicher FMD‑Gewinn auf, jedoch schützte PB125 die popliteale FMD während der Gliedmaßenimmobilisation. Da nur 44 Teilnehmende und surrogate Endpunkte vorlagen, ist dies ein vielversprechendes Signal, aber kein Beweis für klinischen Nutzen.
Magnesium lockerte nach sechs Monaten steife Arterien – anschließend folgte ein Nullversuch
In den ersten 12 Wochen zeigte die Magnesiumgruppe keine Veränderung gegenüber dem Placebo. Nach 24 Wochen ließ sich jedoch eine Reduktion der Pulswellengeschwindigkeit um 1,0 m/s feststellen, während der Blutdruck unverändert blieb. Eine spätere, größere Studie derselben Arbeitsgruppe mit 164 Teilnehmenden und drei Magnesiumformen zeigte keinen signifikanten Effekt. Diese widersprüchlichen Befunde lassen das Ergebnis der kleinen Studie eher als Hinweis denn als gesicherte Empfehlung gelten. Magnesium bleibt somit ein interessantes, aber bislang nicht eindeutig belegtes Mittel gegen vaskuläre Alterung.