Eine zweijährige, doppelblinde Studie mit 400 Patienten, die an ausgeprägter Koronarverkalkung litten, zeigte, dass eine Hochdosis‑Kombination aus Vitamin K2 und D3 das Fortschreiten der Arterienverkalkung um etwa 21 % verlangsamen kann (196 AU vs. 248 AU). Die Bildgebung zeigte keinen Anstieg nicht‑verkalkter Plaques – ein beruhigendes Zeichen. Die Supplementierung verzögerte jedoch nur das Fortschreiten und konnte bereits vorhandene Kalziumablagerungen nicht zurückbilden; Herzinfarkte oder Todesfälle wurden nicht gemessen. Da die Teilnehmenden älter (Medianalter 71 Jahre) und stark erkrankt waren, lassen sich die Ergebnisse nicht auf alle Patientengruppen übertragen.
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